Dienstag, 18. Juni 2013

Die Reise ist vorbei.

Meine Lieben,

was soll ich euch sagen. Seit dem 29. Mai 2013 bin ich wieder auf deutschem Boden und nicht mehr in Australien.
Ich habe es soweit allen verschwiegen, weil ich hier den einen oder anderen überraschen wollte. Mutti, Papa und Riki holten mich dann am Flughafen in Tegel ab.
Ich denke, ich kam so gegen 22.30 Uhr dort an und am nächsten Morgen ging es gleich zu Oma und Opa um diese zu überraschen. Ich muss sagen, dass uns das wirklich geglückt ist. Auch auf dem Immergut konnte ich dann vielen von euch ein Fragezeichen ins Gesicht zaubern. :)

Nun aber zu meinen letzten Tagen in Sydney, denn dort habe ich ja auch noch einiges erlebt.
Unter anderem machte ich eine Führung durch das Sydney Opera House, das von innen tatsächlich atemberaubend aussieht!

Eingang zu einem der Säle.

Mit Blick aufs Wasser.


Der wunderwunderschöne Konzertsaal.

Außerdem war ich auch noch am Bondi Beach und habe dann auch noch einen 6 km langen Spaziergang direkt an der Küste gemacht. Irgendwann wurde das Laufen mega langweilig, aber ich habe es einfach durchgezogen. Respekt an alle, die da tatsächlich lang joggen. ;)

Bondi Beach

Pool im Meer.

Küste.

Und da bin ich überall lang gelaufen.

An einem anderen Tag habe ich auch noch eine Tour zu den Blue Mountains (Blaue Berge) gemacht. Die haben eigentlich auch nur ihren Namen, weil sie durch bestimmte Wetterbedingungen eben blau aussehen. Ich bin dort die mörderischsten Treppen meines Lebens gelaufen, aber hatte trotzdem einen ganz wundervollen Ausflug. Und vor allem sehr imposant!

So ein großes Tal.

Das sieht nicht nur so aus, da ist kein Zaun und es geht steil bergab.

Tiefe.


Ein kleiner Wasserfall.

Und ein großer. 

Die drei Schwestern.

Und noch einmal davor.

In Sydney habe ich mich auch noch einmal mit Sarah getroffen, die ich in Melbourne kennengelernt habe. Zusammen sind wir dann noch einmal tanzen gegangen, aber auch zum Sydney Opera House als das Vivid Festival stattfand. Dabei ging es um all die Lichter in der Stadt als es dunkel war. So schön!

Blöde mit der Kamera, aber es so richtig toll aus.

Riesiges Luxusschiff im Hafen.

Skyline.

Opera House!



Aquashow bei Darling Harbour. Viel zu gut!

Ich habe bestimmt noch andere Dinge erlebt, aber das waren noch einmal meine Highlights.

Wenn ich ein Resümee der letzten 9 Monate ziehe, dann kann ich auf jeden Fall sagen, dass sich Australien für mich mehr als gelohnt hat. Ich habe so tolle Menschen dort kennengelernt und so viele Dinge erlebt, die ich hier wohl nie gesehen hätte. Ich bin außerdem auch stolz auf mich, dass ich das alles hinbekommen habe. Ich würde auch jedem zu so einem Jahr raten!
Ich erinnere mich noch genau an meine Abreise. Ich wusste ja rein gar nichts von Australien und was mich erwarten würde. Ich hatte große Erwartungen an alles und muss auch sagen, dass ich kein Stück enttäuscht bin. Natürlich hätte ich mit mehr Bemühungen mehr sehen können, aber ich habe so vieles mitgenommen, das mir keiner mehr nehmen kann. Zudem war ich noch in Thailand. So eine Reise hätte ich auch nie erwartet!

Ich bin einfach so glücklich über diese Zeit, wiederhole mich wahrscheinlich tausendfach, weiß aber nicht, wie ich es anders erklären soll. Ich möchte meinen, es war die Zeit meines (bisherigen) Lebens!!

Somit beende ich also meine Reise in de mir nun bekannte Welt und werde diese zu meiner zählen können, die ich irgendwann wieder bereisen möchte!
Ich hoffe, ihr konntet einen kleinen Einblick in meine Trips erhaschen und hattet Spaß beim Lesen.

Alles Liebe und herzlichst,
eure Tini.




Dienstag, 21. Mai 2013

Melbourne.

Ihr Lieben,

ich bin nun endlich auf Reisen und geniesse diese Zeit sehr.

Meinen ersten Aufenthalt habe ich in Melbourne, einer ganz wunderbaren Stadt. Mein Hostel war ein absolutes Partyhostel, aber trotzdem sauber und angenehm. Bis auf die Menschen, die mitten in der Nacht betrunken zurück ins Zimmer kommen und sich beschweren, dass alle schlafen. Ich erinnere mich an ein Girl, dass erstens super unordentlich und zweitens einfach mega dumm war. Sie kam mehrere Male in der Nacht herein und beschwerte sich darüber, dass wir alle so langweilig sind, weil wir nur schlafen. Davon abgesehen, dass andere Leute am nächsten Tag arbeiten mussten oder einfach müde waren. Dann versprach sie uns den Raum zu wechseln, weil sie es mit uns nicht aushalten kann. Und siehe da, nächsten Tag wechselte sie tatsächlich das Zimmer und alle waren einfach nur erleichtert. :)

An meinem ersten Tag ging ich mit einer Gruppe aus dem Hostel zu den Queen Victoria Markets. Früchte, Wurst, Fisch, Fleisch, Gebäck, Klamotten, Souvenirs, Hühner und Küken, einfach alles war dort zu finden. Unter anderem fand ich auch einen Stand mit Murray Cod. Hatte aber leider keine Zeit nachzufragen, woher der kommt. Immerhin haben wir den Fisch ja auch nach Melbourne geschickt. :)
Die Gruppe war ganz in Ordnung. Eine Italienerin, ein Engländer, ein Pärchen aus Wales und ein Kanadier, der uns alles zeigte. Somit war ich also nicht ganz so verloren in Melbourne.

Und es ist verdammt kalt in Melbourne. Selbst in Jeans, Shirt, Pulli und Jacke habe ich gefroren. Den Schal nicht zu vergessen. Einfach sehr regnerisch und windig. Unangenehm! Hilft mir vielleicht aber mich an deutsche Temperaturen zu gewöhnen. ;)

In meinem Zimmer habe ich ein Mädel aus Schottland kennengelernt, die mich abends dann zum Zusammensitzen und Goon (Weisswein) trinken einlud. Sie hatte nämlich Zwillinge aus Nordirland und einen weiteren Schotten kennengelernt. Somit war mein Abend dann auch gerettet, da ich alleine wohl ungern ausgegangen wäre. Die anderen waren auch super nett und wir verstanden uns alle sehr gut. Und ich kam sogar mit all den unterschiedlichen Akzenten sehr gut zurecht. Wir tranken also Goon und gingen dann später in eine Bar. Ich glaube, wir waren dann nachts um 4 zurück und auf dem Heimweg kauften wir uns noch einen Kebab. Ich sage euch, das sollte sich nicht Döner nennen! :D Sah eher nach einem Wrap aus, der nicht einmal annähernd schmeckte. Aber wenn man eben Hunger hat! :)

Nachts beschlossen wir zudem, dass wir in den Zoo gehen wollen am nächsten Tag. Sarah konnte nicht mitkommen, da sie zum 100. Geburtstag eines Verwandten eingeladen war.
Der Zoo war kalt und wir haben versucht alles so schnell wie möglich zu sehen, vor allem da der Abend zuvor allen in den Knochen lag.

Am Sonntag beschlossen wir dann ein Auto zu mieten und die Great Ocean Road entlangzufahren. Ich durfte nicht fahren, da ich unter 21 bin, aber ich konnte dann umso mehr die Landschaft geniessen. Und endlich schien auch die Sonne. Im Radio liefen einige Oldies und wir alle sangen mit und die Stimmung war einfach gut. Ich habe den Tag ganz unglaublich genossen und es fühlte sich an als würden wir uns alle schon ewig kennen. Unser letzter Stopp waren die "Zwölf Apostel", die durch das Meer entstanden sind. Es war ziemlich imposant anzusehen. Da es dann aber schon wieder dunkel wurde, entschlossen wir uns dazu zurückzufahren. Ungefähr um 9pm waren wir dann zurück im Hostel.

Los geht's!











Und das war's erst einmal von mir. Ein kleiner Einblick in mein Reisen!

Alles Liebe,
Tini.



Samstag, 11. Mai 2013

Und nun endlich das Finale!

Ihr Lieben,

ich werde nun endlich meinen Thailandurlaub beenden. Jedenfalls was den schriftlichen Teil angeht, denn ich bin ja eh schon wieder zurück auf der Farm.

Also, unsere letzte kleine Reise ging nach Koh Phangan. Auf dieser kleinen Insel finden die legendären Full Moon Partys statt, bei denen der Vollmond gefeiert wird, weil er dort so besonders schön ist. Letztlich geht es wohl eher nur noch ums Feiern, weniger um den Vollmond, aber schön war's trotzdem! :)

Den ersten Abend begannen wir jedenfalls mit der Dschungel-Party, die tatsächlich mitten im Nirgendwo war. Eine Menge Menschen, schöne Musik und ganz viel Neonlicht, damit auch alle gekauften Accessoires schön zur Geltung kommen. Gefahren wurden wir von einem Mitarbeiter unserer Unterkunft. Und da der Herr nur einen Pick Up hatte, saßen Eric, Pat, Paddy, Oonagh und ich eben hinten auf der Ladeflaeche. In Thailand kümmert sich ja eh keiner darum und wir fanden es auch nicht wirklich schlimm, da wir auf der Farm ja auch des Öfteren hinten saßen.

Willkommen zur Dschungel-Erfahrung!

Steph und Emma, meine Zimmerpartnerinnen.

Steph, Marie und ich.

schöne Bemalung.

Dann sollte es aber für uns zur richtigen Full Moon Party gehen und diese war auch wirklich grandios. Am ganzen Strand entlang Lichter, Bühnen, Musik und eine Million Menschen. Es war ein riesiges Spektakel und wir hatten alle unseren Spass. Gross sagen kann ich nicht, da wir eben einfach nur getanzt haben und den Abend/die Nacht genossen.

Die ganze Truppe und noch viele mehr. :)

Und noch einmal viele Menschen.

Nicht viel, aber Partybilder sind ja auch eh nicht so interessant. Am nächsten Tag ging es mir dann leider gar nicht gut. Ich wachte auf und ass auch etwas zum Frühstück. So weit, so gut. Alles war in Ordnung bis wir ausgingen um Mittag essen zu gehen. Es waren wohl über 40 Grad Celsius und ich war wohl dehydriert und wäre beinahe zusammengebrochen bzw. bewusstlos geworden. Mein ganzer Koerper hat gezittert und alles wurde taub. Die Mädels haben mich dann zurück begleitet, ich habe Unmengen an Wasser zu mir genommen und geschlafen. Und danach ging es mir auch wieder deutlich besser. Puh, schön war dieses Erlebnis jedenfalls nicht!

Dann war unsere Reise schon fast zu Ende. Wir flogen zurück nach Bangkok mit ein wenig Verspätung, da Marie die Flüge aus Versehen einen Monat später gebucht hatte und somit umbuchen musste. Wir kamen ja immerhin wieder im Nasa Vegas Hotel an. Während des Fluges entschieden sich Sandra und Pat dann dazu mit Essen umherzuwerfen. Doof nur, dass ich am Rand sass und die Leute mich ansahen. Na ja, lustig war es trotzdem. :)

Im Nasa Vegas Hotel wurden wir dann wieder in ein besseres Zimmer gebracht, was uns natuerlich wieder sehr gelegen kam. Sandra vergass ihren Reisepass im Flugzeug, fand sich aber dann wieder an nachdem sie wieder zum Flughafen gefahren ist. Oh je, das war ein Hin und Her. :)

Wir Mädels dann noch einmal vor dem Nasa Vegas Hotel.

Und dann ging es auch schon wieder 'nach Hause'. Neun Stunden Flug und ich sass neben einem dickeren Herrn, der aber ganz ganz freundlich war und auch ein paar Male in Deutschland war. Weckte mich dann morgens mit einem netten "Guten Morgen" und als wir in Sydney ankamen, wartete er auf mich um mir noch ein "Tschüss" mit auf den Weg zu geben. Also ein angenehmer Flug. Dann hiess es Abschied von Eric nehmen und ab ins Flugzeug nach Brisbane. Die anderen musste ich in Bangkok verabschieden und das fiel mich alles andere als leicht. Nach sechs Monaten war es ziemlich schwierig Freunde hinter sich zu lassen. Aus der Welt sind sie ja trotzdem nicht. :)

Zurück auf der Farm, Jonas verabschieden, weil der ja nach Deutschland geflogen ist, gearbeitet. Nun ja, am nächsten Donnerstag geht es dann erst einmal nach Melbourne für mich. Wer weiss, was ich dort alles sehen werde. Was ich danach mache, weiss ich noch nicht. Vielleicht in den Norden. In Richtung Cairns. Wer weiß das schon. Ich bin offen für alles. :)

Bis dahin meine Lieben,

eure Tini. <3


Sonntag, 5. Mai 2013

Es geht noch immer weiter.


Ihr Lieben,

nun mache ich weiter mit meiner Urlaubserzählung.

Hier noch das letzte Bild von Phuket und den Phi Phi Inseln.

Die ganze Truppe vereint.

Nach den vier Tagen in Phuket, zog es uns nach Koh Samui. Der Flug dorthin war alles andere als entspannt, denn das Flugzeug, dass übrigens mit Propellern ausgestattet war, sackte ein paar Male einfach ab und wir alle hatten panische Angst. Letztlich kamen wir aber sicher an.

Wir besuchten an einem der Abende ein Stadium, in dem es Thai Boxwn zu sehen gab. Es war recht interessant, vor allem, weil auch eine Australierin kämpfte, die wir natürlich lautstark unterstützten. :) Es handelt sich dabei um eine Art des Boxens, in der es auch erlaubt ist mit den Füßen zu treten. Oder mit dem Knie zu kicken. All sowas.

Kick!

Die australische Siegerin! :)

Am nächsten Tag war eigentlich eine Tour angesagt, aber meine Zimmerpartnerin Sandra hatte den Abend zuvor so viel getrunken, dass sie nur gebrochen hat. Und Marie hatte leider absolute Magenprobleme, die es ihr unmöglich machten stundenlang Bus zu fahren. Nun, alleine mit Eric wollte ich dann auch nicht los, deshalb blieb ich einfach im Hotel, bummelte ein wenig herum und liess den Tag vergehen.

In Koh Samui haben wir außerdem auch Elefant-trekking erlebt, was einfach eine halbe Stunde Ritt auf einem Dickhäuter ist. Aber es war wirklich eine tolle Erfahrung. Diese Tierchen sind einfach unglaublich groß und liebenswert!
Man konnte dort auch einen kleinen Wasserfall sehen.

Wasserfall von der Seite.

Wasserfall von vorn. :)

Elefanti.


Eric und ich auf unserem Elefanten.

:)


Dickhäuter, Oonagh, Paddy, Emma, Eric, Steph und ich. :)

Danach ging es für Eric, Steph und mich noch in ein Aquarium, in dem wir noch enorm viele Fotomöglichkeiten bekamen. :) Außerdem sahen wir eine Vogel-, Tiger- und Ottershow. Zuckersüß waren die!

Seelöwenkuss. :)

Und da darf ich auch noch einmal füttern.

Tigershow.

Ab durch das Feuer.
 
Kleiner Otter.

Und er hat den anderen direkt ins Wasser geschubst. :D

Euli. Hehe.

Ara und Kakadu.

Und noch einmal den Otter knuddeln.

Einer davon hätte mir fast die Hand abgebissen. Vielleicht hat er auch nur nach Luft geschnappt. Ich hatte jedenfalls fast einen Herzinfakt!

Mittagessen am Strand. So kann man den Urlaub genießen. :)

Nun, für heute wieder einmal genug.
Ich war um 6.30 Uhr schon auf der Straße um mit den Bartleys zu ihren Fußballspielen zu fahren. Dann habe ich sozusagen auf Ryan aufgepasst, war im Shoppingcenter und nachdem alle fertig waren, ging es wieder heim, sodass ich um 18 Uhr endlich wieder in meiner kleinen Küche saß. Uff, müde bin ich jedenfalls.

Fortsetzung folgt,

eure Tini.